Unsere Partner

Der Bayerische Jugendring (BJR) KdöR ist die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Bayern und Landesjugendring für das Land Bayern. Zudem nimmt er Aufgaben eines Landesjugendamtes für Bayern wahr. Er gliedert sich in sieben Bezirksjugendringe und 96 Stadt- und Kreisjugendringe.

Seit 1947 folgt der Bayerische Jugendring seinem Leitgedanken, sich durch Jugendarbeit und Jugendpolitik für die Belange aller junger Menschen in Bayern einzusetzen.

Hier findet Solidarität über die verbandsspezifischen und weltanschaulichen Prägungen hinaus statt.

Die Jugendarbeit in Bayern eint dabei ein gemeinsames Grundverständnis für die Prinzipien der Jugendarbeit. Der Ehrenamtlichkeit und der Selbstorganisation junger Menschen sowie der Interessenvertretung in demokratischen Gremien.

Grundsätze

  • Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen
  • Einsatz gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Nationalismus
  • Stärkung des Ehrenamts
  • Mitgestaltung der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft
  • Eintreten für die Interessen der jungen Menschen und für die gemeinsamen Belange der Mitgliedsorganisationen
  •  Abbau geschlechtsspezifischer Benachteiligungen

Aufgaben

Förderung der Jugendarbeit in Bayern aus öffentlichen Mitteln

  •  Einrichtungen der Jugendarbeit
  •  Fachpersonal
  •  Aus- und Fortbildung von Mitarbeiter/-innen
  •  Bildungsmaßnahmen
  •  Internationaler Jugendaustausch
  •  Projekte wie aktive Medienarbeit, Prävention, Jugendinformation

Wahrnehmung der Aufgaben eines Landesjugendamtes im Bereich der Jugendarbeit und Beratung der Jugendämter in Sachen Jugendarbeit.

  • Beratung der Jugendringe
  • Unterstützung der Aktivitäten der Jugendringe
  • Beratung vor Ort
  • Fortbildungsmaßnahmen
  • Tagungen für Vorsitzende und Geschäftsführer/-innen
  • umfassende Rechtsberatung
  • Beratung der Fachkräfte der Kommunalen Jugendarbeit und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Fortbildung dieser Zielgruppe.

Jugendpolitische Interessenvertretung. Durch Bündelung und Artikulierung der Interessen von Kindern und Jugendlichen wirkt der Bayerische Jugendring unmittelbar und direkt am politischen Willensbildungsprozess von der örtlichen Ebene bis zur Bundesebene hin mit.

Quelle: www.bjr.de

Wir sind Kooperationspartner der Eugen-Biser-Stiftung, die sich für die interreligiöse und interkulturelle Verständigung einsetzt.

Unten findet ihr die Eigenbeschreibung der Stiftung:

Wofür setzen wir uns ein?

Die Eugen-Biser-Stiftung richtet ihren Blick auf die Zukunft des Christentums und auf die Notwendigkeit der interreligiösen und interkulturellen Verständigung. Sie sucht nach Antworten auf drängende religiöse, gesellschaftliche und kulturelle Fragen.
Damit will sie aus christlicher Sichtweise einen Beitrag leisten und Impulse setzen für ein friedliches Zusammenleben in einer pluralen, freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Basis ihres Engagements sind die christlichen Grundwerte Menschenwürde, Freiheit und Toleranz.
Die Stiftung ist überregional tätig. Sie ist gemeinnützig und unabhängig.

Aufgaben und Ziele

Die Stiftung hat es sich wissenschaftsbasiert und praxisorientiert zur Aufgabe gemacht,

Das theologische Werk Eugen Bisers dient als Grundlage und Impulsgeber für ihre Arbeit. In unregelmäßigen Abständen vergibt die Stiftung auch den Eugen-Biser-Preis.

Mitwirkende

Die Eugen-Biser-Stiftung wurde 2002 von Eugen Biser und mehreren seiner Freunde und Weggefährten in München gegründet. Heute wirken zahlreiche Personen und Institutionen mit, damit die Stiftung ihre Ziele verwirklichen kann:

Quelle: www.eugen-biser-stiftung.de

Die DITIB Jugend Bayern ist Partner im Wertebündnis Bayern. Wer sie ist und was die Aufgaben des Wertebündnis sind erfahrt ihr unten in der Eigenbeschreibung.

DAS WERTEBÜNDNIS – GEMEINSAM STARK
FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

Demokratie, Teamgeist, Verantwortung – welche Werte zählen? Junge Menschen über Wertefragen zum Nachdenken anregen, mit ihnen diskutieren und sie zum Handeln ermuntern – das will das „Wertebündnis Bayern. Gemeinsam stark für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“.

Vom Bayerischen Ministerpräsidenten initiiert, hat sich dieses bundesweit einmalige Bündnis seit seiner Gründung im März 2010 zu einem Erfolgsmodell entwickelt, um Werteorientierung und Wertebildung bei jungen Menschen zu fördern. Hier geht es zum Bündnispapier des Wertebündis Bayern.

Das Geheimnis des Erfolges ist der Gemeinschaftsgeist der Bündnispartner. „ Gemeinsam, als Mannschaft, erreichen wir mehr als viele Einzelkämpfer“ – davon ist Philipp Lahm überzeugt. Mit der Philipp Lahm-Stiftung ist der Fußballnationalspieler einer von 170 Bündnispartnern. Auch Barbara Stamm, die als Präsidentin des Bayerischen Landtags a.D. und Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern, zeigte sich bei der Vorstellung des Wertebündnis Bayern im Bayerischen Landtag begeistert: „In der Jugend steckt so viel Gutes, man muss es nur hervorholen!“

Aktuell wichtigstes Vorhaben des Wertebündnisses Bayern ist die Initiative für Integration und Toleranz. Die 10 angeschlossenen Projekte möchten Begegnungen auf Augenhöhe zwischen jungen Menschen egal welcher Herkunft ermöglichen. Ziel ist es, offen auf junge Migranten zuzugehen, sich für sie und ihre Lebensgeschichte und Kultur zu interessieren und ihnen gleichzeitig möglichst vielfältige Zugangsmöglichkeiten zur hiesigen Gesellschaft zu eröffnen.

Insgesamt nehmen sich derzeit zwölf bayernweite Gemeinschaftsprojekte des Themas Wertebildung an. Schon die Kleinsten sind mit dabei. Beeindruckend klar sind die Wertvorstellungen der Mädchen und Buben im Grundschulalter, die im Projekt „HörensWERT“ über Werte philosophieren und dann kreativ und kompetent Hörspiele oder Klangcollagen dazu entwickeln.

Medienkompetenz beweisen auch die Jugendlichen, die sich bei „ICH WIR IHR im Netz“mit Sozialen Netzwerken auseinandersetzen. Wie funktioniert ein „Wertebewusstsein 2.0“? Bei dieser Frage können die Älteren so einiges von den Jungen lernen. Deshalb lernen in diesem Projekt auch Eltern die virtuellen Welten kennen, in denen ihre Kinder schon lang zu Hause sind.

Voneinander lernen, Anderssein annehmen und Verschiedenartigkeit als Bereicherung verstehen – das ist der Ansatz von „WERTvoll MITeinander“. Eltern, Kinder, Lehrkräfte – die ganze Schulfamilie wird auf ihrem eigenen Weg zu mehr interkultureller Bildung professionell begleitet.

Sich eine eigene Meinung bilden und andere Ansichten respektieren, das lernen junge Menschen im Projekt „mehrWERT Demokratie“. An Schullandheimstandorten in ganz Bayern befassen sich hier Schülerinnen und Schüler mit den Grundlagen unserer gesellschaftlichen Ordnung. Dabei erfahren sie ganz konkret, was Demokratie bedeutet: „Wir streiten um den richtigen Weg. Am Ende kommen wir aber gemeinsam ans Ziel“, so das Fazit eines Jugendlichen.

Wer den richtigen Weg verpasst, für den gibt es eine zweite Chance. Bei den„JOBLINGE“ werden benachteiligte Jugendliche unterstützt, die einen Ausbildungsplatz suchen. Der Schlüssel zum Erfolg sind Praxiserfahrung und die Stärkung der Eigenverantwortung.

„Verantwortung für mich und andere kann sich nur aus echter Überzeugung übernehmen“. Diese Haltung eines Studenten bringt auf den Punkt, wofür die Ringvorlesung „VerANTWORTung leben“ steht. In Vorträgen und Diskussionsrunden zu verschiedensten Studiengängen werden Studierende motiviert, ethische Aspekte ihrer Fächer zu reflektieren – jenseits von Theorie und Faktenwissen.

Das Projekt „Bayern schmeckt.“ zeigt jungen Menschen den Wert von Lebensmitteln, gesunder Ernährung und Esskultur. Für eine im Projekt aktive Jungköchin steht auf jeden Fall fest: Für andere kochen, das ist „der schönste Beruf der Welt“.

Viele Kinder und Jugendliche in Bayern sprechen Mundart als Ausdruck der Verbundenheit zu ihrer Heimat, ihrer Identität und ihres Lebensgefühls. Ziel des Projekts „MundART WERTvoll“ ist es, Mundart als Bereicherung für die Sprecher erkennbar zu machen und zu fördern. Schülerinnen und Schüler spüren auf spielerische Art und Weise den Besonderheiten der Mundart nach, gehen unbekümmert mit ihr um und stellen schnell fest: Emotional ist die Mundart der Schriftsprache überlegen – oder anders gesagt: „Mundart is a Freid.“

Das Projekt „ich mach dich gesund“ nimmt das Thema Gesundheit sowie die gesundheitsfördernde Wirkung der Künste in den Blick. In Workshops, die von professionellen Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten – von Theater und Tanz über Musik und Bildende Kunst bis zu Literatur, Medien und Jugendkultur – angeleitet werden, setzen sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten mit dem Thema Gesundheit auseinander. Durch aktives Gestalten und eigenes Erleben werden nachhaltige Erfahrungen ermöglicht.

Demokratie aktiv mitgestalten, reflektieren und erleben – die „Lange Nacht der Demokratie“ ermöglicht ein inspiratives, multiperspektivisches Eintauchen in freiheitliche, demokratische und rechtsstaatliche Grundstrukturen. Neben polyphonen Diskussionen bereichern musikalische und kulturelle Beiträge das Programm. Das Projekt findet in verschiedenen Städten bayernweit alle zwei Jahre statt.

Quelle: www.wertebundnis-bayern.de

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